GTZ Projekt – Regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in Nordalbanien

Der Norden Albaniens gilt als die ärmste Region des Landes, dabei verfügt er über gute natürliche Bedingungen für die Entwicklung des Tourismus und des Handels mit den Nachbarländern. An dieser Stelle setzt dieses Projekt an, dessen Ziel es ist, durch Beschäftigungsangebote neue Perspektiven zu schaffen.

In zahlreichen Bereichen, wie der Landwirtschaft, der Industrie, in Bauwesen und Raumordnung, Tourismus, beim Handel und Marketing mit Naturprodukten wie z.B. Heilkräutern, gilt es, das Potential dieser Region zu fördern. Durch Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung sollen die Chancen der Region auf internationale Fördergelder und ausländische Investitionen erhöht werden. So können wettbewerbsfähige Arbeitsplätze geschaffen und der Abwanderungsdruck auf die Bevölkerung verringert werden.

Wie kann eine solche langfristige Stabilisierung der regionalen Entwicklung erreicht werden?

Handwerkstraditionen werden wiederbelebt und Anreize für Privatinvestitionen kleiner und mittlerer Betriebe geschaffen. So wird beispielsweise in Shkodra ein Handwerkerhof errichtet und ein Industriegelände saniert.

Ein Projektschwerpunkt sind Maßnahmen zur Tourismusförderung. Dazu werden u.a. Marketingschulungen an interessanten Ausflugszielen wie Velipoja an der Adria oder Theti in den albanischen Alpen durchgeführt, um deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Es gibt auch Maßnahmen im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Bei den Aktivitäten wird die Zusammenarbeit zwischen lokalen und regionalen Instanzen sowie dem privaten Sektor koordiniert, um effektivere Investitionen zu ermöglichen.

Dieses breit angelegte Projekt begann 2003 und läuft über fünf Jahre. Die Förderung von deutscher Seite beträgt insgesamt 2,2 Mio. Euro.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Leiter des GIZ- Koordinierungsbüros Albanien ist Herr Martin Marschke
Projektkoordinator Dipl. Ing. Ismail Beka

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